Bei Spinjo entscheidet die Verifizierung oft darüber, ob eine Auszahlung freigegeben wird. Wer Dokumente einreicht, sieht meist einen Status wie „eingereicht“, „ausstehend“ oder „genehmigt“. In diesem Leitfaden erklären wir, was die einzelnen Schritte bedeuten, welche Nachweise verlangt werden können und wie lange die Prüfung dauern kann. So lässt sich der eigene Kontostatus besser einschätzen, bevor man etwa den spinjo-Kassenbereich nutzt.
So funktioniert die KYC-Prüfung bei Spinjo
„KYC“ steht für „Know Your Customer“, also die Identitätsprüfung des Kunden. Spinjo kann diese Prüfung vor einer Auszahlung, bei bestimmten Zahlungsmethoden oder im Rahmen von Sicherheits- und Geldwäschekontrollen verlangen. Ein Konto muss dabei nicht automatisch problematisch sein, nur weil Nachweise angefordert werden.
Welche Dokumente können verlangt werden?
Üblicherweise geht es um einen amtlichen Lichtbildausweis, einen Adressnachweis und gegebenenfalls einen Nachweis zur verwendeten Zahlungsmethode. Der Ausweis sollte lesbar und gültig sein. Beim Adressnachweis müssen Name und Wohnadresse klar erkennbar sein. Je nach Fall kann zusätzlich eine Videoverifizierung verlangt werden.
| Dokument | Möglicher Zweck | Wichtiger Hinweis |
|---|---|---|
| Personalausweis oder Reisepass | Identität und Alter prüfen | Gut lesbare Vorder- und Rückseite beziehungsweise Datenseite |
| Adressnachweis | Wohnadresse bestätigen | Name und Adresse müssen zusammenpassen |
| Zahlungsnachweis | Eigentum der Zahlungsmethode prüfen | Fremde Konten oder Karten können Probleme verursachen |
| Zusätzliche Videoverifizierung | Unklare Fälle abschliessen | Kann verlangt werden, wenn Dokumente nicht ausreichen |
Spinjo-Dokumente eingereicht oder ausstehend
Nach dem Upload kann ein Dokument zunächst als eingereicht erscheinen. Das bedeutet nur, dass die Datei übertragen wurde. Eine sachliche Prüfung steht noch aus. Der Status „ausstehend“ weist meist darauf hin, dass die Kontrolle noch läuft oder weitere Angaben benötigt werden. Spinjo nennt für die KYC-Bearbeitung bis zu 30 Werktage, nachdem alle erforderlichen Unterlagen vorliegen.
Was bei einem ausstehenden Status zu tun ist
Prüfe zuerst, ob wirklich jede angeforderte Datei hochgeladen wurde. Dokumente lassen sich im Bereich „Profil → Dokumente“ einreichen. Die FAQ nennt eine maximale Dateigrösse von 2 MB. Unterstützt werden unter anderem PDF, GIF, JPEG/JPG, BMP, PNG und TIF. Unleserliche Bilder, abgeschnittene Ränder oder abweichende Daten können die Prüfung verlängern.
- Kontodaten und Namen auf allen Nachweisen vergleichen.
- Lesbare Dateien mit vollständigen Seiten hochladen.
- Prüfen, ob die Zahlungsmethode auf den eigenen Namen läuft.
- Nach einer Upload-Bestätigung den Status im Profil beobachten.
- Bei langer Wartezeit den Support mit Kontodaten und einer kurzen Beschreibung kontaktieren.
Spinjo-Dokumente genehmigt: Was passiert danach?
Ein genehmigtes Dokument bestätigt nur den jeweiligen Prüfschritt. Es bedeutet nicht automatisch, dass jede Auszahlung sofort abgeschlossen ist. Spinjo nennt ein Prüfziel von bis zu 72 Stunden nach der Freigabe; danach kommt noch die Bearbeitungszeit des Zahlungsdienstleisters hinzu. Banküberweisungen können laut Zahlungsseite 5 bis 7 Bankarbeitstage benötigen, während E-Wallets und Kryptowährungen als sofort dargestellt werden.
Auszahlung trotz bestätigter Dokumente
Auch nach erfolgreicher KYC-Prüfung gelten weitere Bedingungen. Auszahlungen beginnen bei 20 Euro oder dem entsprechenden Gegenwert. Zudem muss jede Einzahlung laut den Bedingungen dreimal umgesetzt werden. Veröffentlicht sind ausserdem Auszahlungslimits von 2.000 Euro täglich, 5.000 Euro innerhalb von sieben Tagen und 20.000 Euro monatlich. Progressive Jackpot-Gewinne werden dabei separat behandelt.
| Prüf- oder Auszahlungspunkt | Veröffentlichte Angabe | Praktische Bedeutung |
|---|---|---|
| KYC-Bearbeitung | Bis zu 30 Werktage | Gilt nach Eingang aller benötigten Dokumente |
| Interne Auszahlungsprüfung | Ziel: bis zu 72 Stunden | Beginnt nach der Genehmigung und Prüfung |
| Mindestbetrag | 20 Euro | Gilt auch für den entsprechenden Fremdwährungswert |
| Tägliches Auszahlungslimit | 2.000 Euro | Begrenzt die Summe innerhalb eines Tages |
| Sieben-Tage-Limit | 5.000 Euro | Rollierendes Limit laut Bedingungen |
| Monatliches Limit | 20.000 Euro | Gilt zusätzlich zu den kürzeren Zeiträumen |
Fazit: Den KYC-Status bei Spinjo richtig einordnen
„Eingereicht“ bedeutet, dass die Datei angekommen ist, „ausstehend“ steht für eine noch laufende oder unvollständige Prüfung, und „genehmigt“ bestätigt den jeweiligen Nachweis. Für eine möglichst reibungslose Auszahlung sollten deutsche Nutzer auf übereinstimmende Kontodaten, klare Dateien und eine Zahlungsmethode im eigenen Namen achten. Bleibt der Status trotz vollständiger Unterlagen ungewöhnlich lange unverändert, ist der Support der sinnvollste nächste Schritt.